5.-7. September 2025 • Musiktheater zu Jan Vermeer

„Unser Vermeer“ ist Geschichte. Wir freuen uns ausserordentlich über drei eindrucksvolle Vorstellungen, in denen es uns einmal mehr gelungen ist, das Publikum zu berühren. Einige Eindrücke sind fotografisch festgehalten (s.u. → Fotos) und erinnern an unsere Suche nach der künstlerischen Wahrhaftigkeit.

Wir danken allen für ihren Beitrag und Einsatz anlässlich dieses Musiktheaters, insbesondere dem Kanton St.Gallen, der Stadt St.Gallen, Kultur St.Gallen Plus, Swisslos, der Steinegg Stiftung Herisau und der Susanne und Martin Knechtli-Kradolfer-Stiftung.

Vermeer – aus den Archiven des Lichts
Porträt des Künstlers aus 7 verschiedenen Perspektiven

Eine Collage anlässlich des 350. Todestages

Delft im 17. Jahrhundert: Die Niederlande erleben eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. In dieses Jahrhundert geboren wird mit Jan Vermeer (1632-1675) einer der wirkungsmächtigsten, aber auch stillsten und mysteriösesten Maler des Goldenen Zeitalters holländischer Malkunst. Nur 37 heute bekannte Werke bilden sein Vermächtnis, zu Lebzeiten war er höchstens einem kleinen Kreis bekannt. Heute ziehen Retrospektiven rekordverdächtige Besucherzahlen aus der ganzen Welt an. Eine schier unfassbare Bibliothek an Bildbänden, Essays und Belletristik versucht, das Wesen dieser introvertierten Malkunst zu erfassen.

Wer war Jan Vermeer, der bekannteste „unbekannte Maler“ der westlichen Welt?
In Musik, Texten und Bildwelten blickt ChorMusikTheater Inscriptum durch die geheimen Schlüssellöcher und Zimmerfluchten von Vermeers Gemälden. Die zahllosen Symbole und Bilderrätsel, die in Momentaufnahmen festgehaltenen Lebensläufe der Figuren in Vermeers malerischem Kosmos bilden den Ausgangspunkt einer poetischen Suche nach künstlerischer Wahrhaftigkeit.

→ Fotos von Judith Schütz & Achim Bossart

Film von der Generalprobe

Termine:

  • Freitag, 5. September, 20.00 Uhr
  • Samstag, 6. September, 20.00 Uhr
  • Sonntag, 7. September, 17.00 Uhr

Ort: Offene Kirche St.Gallen

Aufführende:

Regie: Andreas Wiedermann

Programmheft

Fotos von ©Martin Schweingruber